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Waldemar von Knoeringen 1906-1971

Helga Grebing, Dietmar Süß (Hg.)

Waldemar von Knoeringen 1906-1971

Ein Erneuerer der deutschen Sozialdemokratie

 

Band I, II, 255/455 Seiten, viele s/w-Abb.
Fadenheftung, beide Bände im Schmuckschuber, 16,8 x 22,4 cm

ISBN: 978-3-86602-290-4

Preis: 29,80 € | in den Warenkorb

 

 

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"Das Leben und Wirken von Knoeringens wird in den beiden Bänden von Grebing und Süß in umfassender Weise nachvollzogen und kommentiert. Überzeugend wird der Wert des Denkens des Politikers auch für die Analyse von politischen Gegenwartsproblemen dargestellt. Dazu überzeugt die Aufteilung der Beiträge in mehr biografische und weitgehend politisch-programmatische Aspekte."

www2.e-politik.de, 24. Oktober 2006

Es war ein schöner Anlass für die SPD. Am Dienstagabend bot sich wieder einmal die Gelegenheit, in Erinnerungen zu schwelgen und der guten alten Zeit zu gedenken. Damals, 1954, als die SPD für drei Jahre die Macht in Bayern übernahm. Zu verdanken hatte sie das unter anderem ihrem langjährigen Vorsitzenden Waldemar von Knoeringen, dessen 100. Geburtstag die SPD mit einer Feierstunde im Landtag beging. "Bayern ist zum Teil noch steiniger Boden für uns, aber es lohnt", zitierte Fraktionschef Franz Maget einen Brief von Knoeringens an Willy Brandt - nicht ohne im Unterton verstehen zu geben, dass das auch heute noch Gültigkeit habe. Diese Meinung teilte freilich Innenminister Günther Beckstein (CSU) nicht, der als Vertreter der Staatsregierung gekommen war. Trotzdem würdigte er Waldemar von Knoeringen als großen Demokraten, dessen Engagement nach 1945 bis in die heutige Zeit strahle.

Süddeutsche Zeitung, 12. Oktober 2006

Beinahe wäre er bayerischer Ministerpräsident geworden. 1954, als die SPD zusammen mit der Bayernpartei, FDP und der Vertriebenenpartei BHE die Viererkoalition schmiedete, schlug die Stunde des "roten Barons": SPD-Chef Waldemar Freiherr von Knoeringen besprach mit seinen Vertrauten in den Isarauen bei München - und verzichtete zugunsten des über die Parteigrenzen hinweg angesehenen Wilhelm Hoegner, der dann bis 1957 erster Mann im Staate war. Seitdem regiert nur noch die CSU, und Knoeringen ist fast in Vergessenheit geraten. Mit Festakt, Ausstellung und Buch erinnert die SPD anläßlich von Knoeringens 100. Geburtstag an ihren ehemaligen Landespartei- und Fraktionschef.

Münchner Merkur, 12. Oktober 2006

 

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